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Abschaltung

Die Muse weint wenn sie ihre Flügel schwingt. So fliesst die schwarze Stummheit aus. Duldung des Naiven ist in akzeptabel. Ich mag die Geschichte mit der kleinen Ente und wie er Papa sagt. Mein Spiegelbild wächst. Selbstüberschätzung ist inakzeptabel, lokaler Kontext ist schwach. Wir sind doch keine 12 mehr. Ihr seid faltige Kinder, häßlich. Warum ruft keiner an? Ich kann nicht anrufen, mein Telefon ist kaputt. Niemand will hinterherlaufen, nicht nötig, ich vergesse euch schon nicht. Es wird auch so wieder schön, wenn ihr wollt. Wer nicht will, geht. Ich würde euch gerne beleidigen und rationalisieren. Lass es zu euren Gunsten und zu meinen. Egal.

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Summen

Meine Erkenntnis des Tages: Spaniens Hymne hat keinen Text.

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Fragmente #1

Die Musik ist wieder da, ich habe Sie reingelassen. Gut das sie da ist. Sie hat mir von früher erzählt und ich habe dabei das Zuhören neu gelernt. Das Erlernte auch gleich genutzt und an uns ausprobiert, einen Merkzettel vollgeschmiert. Ich weiss nur das was ich will, den Rest muss ich aufschreiben, ob ich will oder nicht.

Muster erkannt: die Aussicht enttäuschen zu müssen ist ein Kloß im Hals und Unvermeidbarkeitsaufschieber. Aber du kannst nicht alle vor der Enttäuschung retten. Das enttäuscht am meisten. Habe es lange probiert, mein Ego war ganz krum davon. Musste neue Wörter lernen. Nie war die Aussprache so schlimm wie gedacht. Soviel wie du von dir erwartest, wird niemand sonst fordern. Enttäusche so früh wie nötig.

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Schneemänner

Der Winter zeigt sich nochmal in voller Pracht und was könnte man mit so viel Schnee besseres anfangen, als ihm Leben einzuhauchen. Nachdem sich das erste Mitglied der legendären 3 maskierten Ententiere in geheimer Mission gen Norden aufgemacht hat (dro berichtete), bauten die 2 übrigen ein überlebensgroßes Meisterwerk.

(Links: Jodokus, eine Fro.ente, Mitte: ein wirklich seriöser Schneemann, Rechts: Coco, eine Aff.ente).

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Spion?

Heute hat eine als Panda verkleidete Ente versucht die Unzentrale in Halle zu infiltieren. Sie hat versucht sich zwischen Ablenkungsnahrungsmitteln zu verstecken:

 

Vermutlich arbeitet Sie für den Blinzelaffen. Die Tarnung lässt jedenfalls darauf schliessen, dass Sie von chineischen Austausch-Studenten trainiert wurde, um meine nächsten Artikel zu klauen.

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Neue Gesichter

Die ich mir nah wünsche sind weit weg, und so bekommen neue Freundschaften ein Gesicht. Meist ein müdes Lächeln nur. Doch ab und zu mit einem kleinen Funkeln, an das man sich gewöhnen könnte. 

Die Zeit zeigt dennoch, dass ich nicht hierher gehöre. Hineingeworfen in eine Welt voller Ungereimtheiten. Meist Schein, wenig Sein. Bin in eine der verschmutzen U-Bahnen, die doch fast nie „U“ fahren, von einem der vielen bekannten Strassenstricher angesprochen worden. Bedrückendes Lächeln gefolgt von Sekunden erstickenden Ernstes. Und so kann man nicht einmal einem, vor Selbstverständnis strotzenden, „ich bin säufer, ich bin raucher, ich bin drücker“ noch etwas entgegenbringen. Ich lächle, bleibe höfflich, verstehe es nicht. Die meist beiläufig uninteressierten Zuschauer sehen weg. Sie verstehen.

Man könnte kaum weniger zu Hause sein, und dem was ich zu Hause nenn, bin ich fremd.

Idealer Nährboden für die Kunst. Ich bin erst gestern zupfend alle Tonleitern emporgestiegen. Gefüllt mit neuen Bilder. Meist Kritzel. Interessante Ideen verdrängen die Alten und verfließen zu Neuem.

 

Die Schönste: ein Gesicht.

 

 

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Gedankensalat

Meine Geldbörse hat Bulimie. Mein Sohn riecht nach Kinderflöristin, manchmal nach Darmgas. Identifizerbar. Kiloweise Identität steckt im Windeleimer und dann im Sack vor der Tür. Der Flur ist ein Mülleimer. Manchmal Peinlich und manchmal egal. Egal ist mein Leitmotiv, aber nicht ganz ehrlich. Könnte noch mehr egal sein.

Ich erinnere mich.Oft an alle und was wäre wenn. Dann wenn im Jetzt kein "wenn" wohnt. Wie Heute. Erinnerungen begegnen mir und fragen höflich "Wie geht es dir?" . Das Antworten ist langweilig, hier sind die Kassenbons, dort steht das meiste drauf. Wo sind die Themen hin? Über die Freundschaft allein lässt es sich nur nostalgisch unterhalten. Nietzsche sagt wir werden uns sowieso nie über alles reden:

"Ja es gibt Freunde, aber der Irrtum, die Täuschung über dich führen sie dir zu; und Schweigen müssen sie gelernt haben, um dir Freund zu bleiben; denn fast immer beruhen solche menschlichen Beziehungen darauf, dass irgend ein paar Dinge nie gesagt werden, ja, dass an sie nie gerührt wird: kommen diese Steinchen aber ins Rollen, so folgt die Freundschaft hintendrein und zerbricht"

Die Zeit verstärkt die Extreme, die Ehrlichen wollen die Wahrheit nicht mehr verschweigen und die Lügner geben sich selbst preis.

Oh meine Freunde, es gibt keinen Freund (Aristoteles)

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Meine Nachbarn

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"Was besseres" by Rabisch

Eine Nacht in Halle.


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Weird Halle

Heute, ein Besoffener mit Bart und ein stadtbekannter Anzugträger mit Tourette an der Tramhaltestelle:
Bart: FC BARCELOOOOONA!
Anzug: Haauuuiii!

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